Das wohl aufregendste Erlebnis für jede Braut (und auch den Bräutigam): der Moment, in dem sie zum Altar schreitet. Mit den richtigen Schuhen gelingen diese ersten Schritte eures gemeinsamen Lebens ganz mühelos – doch was macht die perfekten Brautschuhe aus? Auf alle Fälle sollten sie bequem sein, damit du die Nacht schmerzfrei durchtanzt. Brautschuhe sind – im Gegensatz zu den meisten normalen High Heels – mit speziellen Einlagen und Gelkissen in der Sohle ausgestattet, die deine Füße federweich betten. Es gibt sie in zahlreichen Formen und Varianten, sodass jede Braut genau die richtigen findet. Wir beantworten die häufigsten Fragen zum Thema Brautschuhe.

Worauf muss ich bei der Wahl der Brautschuhe achten?

Winterhochzeit Brautkleid Secondhand

Heiratest du im Sommer oder im Winter? Im Freien oder in der Kirche? Diese Fragen können für die Wahl deiner Brautschuhe entscheidend sein. Denn schließlich möchtest du im Winter nicht frieren (offene Schuhe kommen deswegen wohl nicht in Frage) und bei einer Trauung im Grünen besteht vielleicht die Gefahr, mit hohen Absätzen im Gras einzusinken. Mach dir daher vorher Gedanken darüber, welche Art von Brautschuhen für deine Location und Hochzeitsfeier am besten geeignet sind.

Auch das Material der Schuhe ist entscheidend. Hier raten wir dir, auf Qualität zu setzen – in Brautschuhen aus Synthetik schwitzt du nämlich sehr viel schneller. Leder und Satin sind unsere erste Wahl. Übrigens: Brautschuhe aus Satin kannst du nach der Hochzeit umfärben lassen und sie immer wieder tragen.

Wie hoch sollten Brautschuhe sein?

Die Frage nach der passenden Absatzhöhe der Brautschuhe kann jede Braut für sich selbst beantworten. Denn die Art der Brautschuhe hängt ganz von deinem Geschmack und deinen Gewohnheiten ab. Wer sonst täglich Absätze trägt, möchte wahrscheinlich auch nicht am Tag der Hochzeit darauf verzichten – Bräute, denen das Laufen auf hohen Hacken schwerfällt, greifen dagegen lieber zu flachen Brautschuhen. Für jeden Geschmack gibt es Brautschuhe mit verschiedenen Absätzen: vom High Heel über den Blockabsatz bis zum Kitten Heel. Auch Sneaker können eine tolle Wahl sein – insbesondere für die Braut im Rockabilly-Kleid.

Unser Tipp: Ein paar Centimeter Absatz zaubern eine tolle Figur, strecken dich optisch und sorgen für einen grazilen Gang.

Welche Brautschuhe passen zu welchem Kleid?

Auch darauf haben wir keine konkrete Antwort, schließlich sind die Geschmäcker verschieden. Grundsätzlich sollte der Schuh der Braut aber auch zu deinem Brautkleid passen. Offen oder geschlossen, spitz oder rund? Peeptoes oder Sandaletten? Der Gesamteindruck entscheidet, wenn du dein Brautkleid zusammen mit den Schuhen anziehst.

Trägst du etwa ein hautenges Brautkleid im sogenannten „Sheath“-Look, könnten sehr spitze Brautschuhe unter dem Kleid hervorblitzen und den Blick auf deine Füße lenken. Ein Modell mit abgerundeter Schuhspitze passt hier besser. Du hast dich für ein Brautkleid im Mermaid-Stil entschieden? Dann sind hohe Schuhe ideal, um deine Kurven noch schöner zu betonen. Wer ein pompöses Prinzessinnenkleid mit Tüllrock gewählt hat, kann bei der Wahl der Brautschuhe hingegen frei agieren – schließlich sind sie sowieso nicht zu sehen. Auch mit einer A-Linie hast du die freie Brautschuh-Wahl.

Das besondere Etwas: Verzierungen für Brautschuhe

Perlen, Schleifen, Stickereien – Brautschuhe gibt es mit allerlei Verzierungen, aber auch als schlichte Varianten. Achte hierbei vor allem darauf, dass die Schuhe zu deinem Kleid passen sollten. Ein opulentes Brautkleid mit Applikationen kommt mit dezenten Schuhen gleich viel besser zur Geltung. Dein Kleid ist eher schlicht und clean? Dann kannst du dich bei den Brautschuhen austoben und ein aufwendiges Modell aussuchen – natürlich nur, wenn dir das auch gefällt. Das Beste aus beiden Welten bieten dir praktische Clips zum Anstecken, mit denen du deinen Brautschuh einfach und schnell aufpeppen kannst.

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Brautschuhe einlaufen: So geht’s am besten

Schuhe aus Satin und Leder passen sich den Füßen während des Tragens an – Grund genug, sie vorher einzulaufen, damit du an deinem großen Tag keine Fußschmerzen bekommst. Um die Brautschuhe nicht zu beschmutzen, trage sie am besten nur zu Hause, zum Beispiel während du bügelst. Beim Kochen ist jedoch Vorsicht geboten, schließlich möchtest du sicher keine unschönen Flecken auf deinen Brautschuhen. Zum Einlaufen kannst du dicke Socken tragen, um die Schuhe zu weiten. Schuhspanner danach nicht vergessen!

Zu einer optimalen Vorbereitung deiner Füße gehört außerdem eine Pediküre (insbesondere bei offenen Schuhen). Zudem solltest du die Hornhaut entfernen, um Druckstellen zu vermeiden und für einen besonders bequemen Sitz zu sorgen. Nylonstrümpfe oder Füßlinge können dabei helfen, dass die Brautschuhe angenehmer zu tragen sind. Gel-Einlagen aus Silikon sind eine zusätzliche Unterstützung.

Es hilft alles nichts – deine Brautschuhe sind einfach nicht bequem genug, du möchtest aber nicht auf den wunderschönen Look verzichten? Nach der Trauung und dem Shooting mit eurem Fotografen kannst du natürlich auch auf bequeme Schuhe umsteigen. Ballerinas, Chucks oder sogar Birkenstocks? Du hast die Wahl.